Bevor wir therapeutische Maßnahmen planen und ergreifen können, müssen wir zunächst die Ursachen Ihrer Beschwerden finden. Sind sie in Ihrem Kiefer und den Zähnen selbst zu suchen, ist ein überhöhtes Stresslevel der Auslöser der Beschwerden oder stehen orthopädische Probleme wie etwa ein Beckenschiefstand hinter ihnen? All diese Fragen beantworten wir in der Funktionsdiagnostik, mit der jede CMD-Therapie beginnt. Dafür setzen wir hochmoderne technische Geräte und neueste medizinische Methoden ein.

Die Anamnese:
Wir gehen Ihren Beschwerden auf den Grund

Die CMD-Therapie im CMD-Kompetenzzentrum Krefeld beginnt mit einer ausführlichen funktionsdiagnostischen Untersuchung. Zunächst füllen Sie einen Anamnesebogen aus. Mit dem Bogen fragen wir ihre spezifischen Beschwerden ab und gehen möglichen seelischen Ursachen auf den Grund. In einem ausführlichen, offenen Gespräch lernen wir sie kennen: Das ist unabdingbar, um Ihnen wirklich nachhaltig zu helfen. Sie leiden unter Stress, weil Sie sich in einen neuen Beruf einarbeiten müssen oder haben private Probleme? Angaben darüber geben uns Aufschluss über Ihr Allgemeinbefinden, Ihr objektives Stresslevel und die Anspannung, unter der Sie stehen: Faktoren, die das Auftreten von CMD begünstigen oder bestehende Beschwerden potenzieren.

Anamnese

Subjektiver und objektiv empfundener Stress

Nach Definition bezeichnet „Stress“ die physisch-psychische Reaktion des Menschen auf äußere Einflüsse (Stressoren). Wir sind bis zu einem gewissen Maße in der Lage, diese Einflüsse zu verarbeiten und unseren Organismus an ein bestimmtes Stresslevel zu gewöhnen: Das ist sogar wünschenswert, denn diese Fähigkeit schützt uns zum Beispiel davor, im Gedränge der Fußgängerzone oder am Steuer eines Fahrzeugs auf einer stark befahrenen Straße einfach zu kollabieren. Doch genauso benötigt der Organismus Ruhephasen, in denen er sich wieder erholen kann.

Bleiben diese aus und das Stresslevel über einen längeren Zeitraum gleichbleibend hoch, stellen sich Krankheitssymptome ein.
Stress hat aber noch eine weitere ungünstige Eigenschaft: Wir gewöhnen uns an ihn – und werden dann erst mit Verspätung zur Rechnung gebeten. Viele Menschen, die dauerhaft unter Stress stehen, schätzen ihr eigenes Stresslevel aus diesem Grund zu niedrig ein: Das objektive Stresslevel und das subjektive Stressempfinden divergieren. Aus diesem Grund wenden wir die Methode der Ophtalmoskopie ein, um das tatsächliche Stresslevel zu ermitteln.

Die Okklusionskontrolle

Anschließend widmen wir uns Ihren Zähnen: Wir prüfen in der sogenannten Okklusionskontrolle ob Ober- und Unterkiefer sauber schließen, ob sie bereits „heruntergeknirscht“ sind oder ob es unerwünschte Zahnkontakte gibt. Das geht ganz einfach und ist vollkommen schmerzlos: Nacheinander beißen Sie auf dünne, abfärbende Papierblättchen und schieben dabei den Unterkiefer abwechselnd vor, nach links und nach rechts. Die Farbpünktchen auf Ihren Zähnen zeigen uns ganz genau, ob und wo es bei welcher Bewegung zum unerwünschten Zahnkontakt kommt. Das Okklusogramm gibt bereits ersten Aufschluss über die mögliche Quelle Ihrer Beschwerden. Noch präziser ist die computergestützte Analyse der Kiefergelenksfunktionen mit dem zebris JMA Analyser. Das Ultraschallgestützte Verfahren ermöglicht die dreidimensionale Aufzeichnung und Messung der Kiefergelenksführung und der Unterkieferbewegung und zeigt uns, ob Funktionsstörungen vorliegen.

Atlas-Manipulation: Verspannungen und Blockaden lösen

Atlas-Manipulation

Wenn Sie ein CMD-Patient sind, äußert sich dies auch in einer beeinträchtigten Bewegungsfreiheit: Die Rotation der Hals- und Beckenwirbelsäule ist ebenso eingeschränkt wie die Hüftaußenenrotation. Durch die Manipulation des Atlaswirbels, eine Massage des ersten Rückenwirbels unterhalb des Kopfgelenkes, werden diese Blockaden kurzfristig gelöst und gelindert. Sehr wahrscheinlich stellen wir fest, dass Sie nach dieser kurzen Manipulation deutlich beweglicher sind als zuvor.

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